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Tauchtauglichkeitsuntersuchung

In vielen Urlaubsgebieten hat man die Möglichkeit zum Tauchen.

Manche Urlauber nehmen zum ersten Mal an einem Tauchlehrgang teil, andere Urlauber haben schon Taucherfahrung. Grundsätzlich gilt jedoch, dass das Tauchen nur von gesunden Menschen durchgeführt werden soll und daher zeitnah zum geplanten Tauchen eine entsprechende ärztliche Untersuchung auf Tauchtauglichkeit durchgeführt werden sollte. Seriöse Tauchschulen und Tauchgeräteverleiher verlangen eine Attest über die Tauchtauglichkeit.

Wir führen Untersuchungen auf Tauchtauglichkeit durch und stellen - sofern sich bei den Untersuchungen kein gegen die Tauchtauglichkeit sprechender internistischer Befund ergibt - die für die Taucherpässe (PADI, CMAS, VIT) benötigte ärztliche Bescheinigung aus.

Zusätzlich muß noch ein Hals-Nasen-Ohrenarzt konsultiert werden, der die HNO-ärztliche Untersuchung durchführt.

Der Tauchsport bringt Belastungen des Herz-Kreislaufsystems mit sich. Beim Tauchen auftretende Herz-Kreislaufprobleme bedeuten ein großes Risiko. So ist es während eines Tauchganges oftmals nicht möglich, ohne gesundheitliche Schäden sofort aufzutauchen, da man unter Wasser noch sogenannte Dekompressionsstops einlegen muß. Tritt nun hier ein Herz-Kreislaufproblem auf, kann Lebensgefahr entstehen.

Die beim Tauchen auftretenden Druckunterschiede machen sich im HNO- Bereich auf vielfältige Weise bemerkbar. Den Druckunterschied zwischen Aussen- und Innenseite des Trommelfells kann man durch den Druckausgleich über die eustachische Röhre durchführen.

Die Zugänge zu den Nebenhöhlen müssen unbedingt frei sein. Bei Erkältungskrankheiten sind diese durch angeschwollen Schleimhäute oft verstopft.

Ob diese Systeme bei Ihnen gut funktionieren, lässt sich anhand der Tauchtauglichkeitsuntersuchung feststellen.