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Ein erhöhter Blutdruck ist meist nicht spürbar. Ggf. können Kopfschmerzen, ein roter Kopf, Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten und Herzklopfen auftreten. Verschiedene Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck in der Familie, erhöhte Blutfette, Stress, Alkohol, Nikotin und ein vermehrter Konsum von Kochsalz beeinflussen die Erkrankung.
Cholesterin ist lebenswichtig. Es wird zum Zellaufbau und zur Herstellung von Hormonen und Gallensäure benötigt. Der Körper ist in der Lage einen Teil der benötigten Cholesterinmenge selbst herzustellen, ein Teil wird durch die Ernährung zugeführt. Das Cholesterin lässt sich in HDL (= gutes Cholesterin) und LDL (= schlechtes Cholesterin) unterscheiden. LDL führt zu Ablagerungen an den Gefäßwänden, HDL löst und transportiert diese zum Abbau in die Leber.
Der Wert des HDL-Cholesterins sollte möglichst hoch sein, der des LDL-Cholesterins möglichst niedrig, beim Diabetiker das HDL > 45, das LDL<100.
Zu den Blutfetten gehören auch die Triglyceride. Diese setzen sich u.a. aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zusammen und dienen dem Körper als Energiespeicher. Z.B. wird ein Teil des aufgenommenen Zuckers in Triglyceride umgewandelt. Überschüssige Blutfette lagern sich an den Gefäßwänden ab. Durch diese Ablagerungen werden die Gefäße verengt. Dieser Prozess nennt sich
Durch die Gefäßverengung werden die Organe schlechter mit Blut versorgt.
Beispiel: Eine Unterversorgung des Herzmuskels verursacht die Beschwerden der Angina pectoris.
Ein über die Norm hinausgehende Ansammlung von Blutfetten im Blut nennt man
Behandlung: Therapie mit richtiger Ernährung. Vermindern Sie Ihr Körpergewicht (Bewegung erhöhen und Fett in der Ernährung einsparen!), erforderlichenfalls medikamentöse Therapie, Laborwertkontrollen.
Die über die Norm hinausgehende Ansammlung von Harnsäure im Blut nennt man Hyperuricämie. Der erhöhte Harnsäurespiegel bewirkt für sich alleine noch keine klinischen Beschwerden. Abhängig von der Höhe und Dauer seines Bestehens kann er aber zu Ablagerungen von Harnsäure an bestimmten Stellen des Körpers führen. Anhäufungen von Kristallen können z.B. in den Gelenken zur Gicht oder in der Niere zu Harnsteinen führen. Hierzu trägt zum einen eine angeborene Stoffwechselstörung bei.
In der modernen Lebensführung finden sich aber meist noch weitere begünstigende Ursachen.